Johannes-Brahms-Gymnasium

HAMBURG, 2014

Zubau Ganztagsfläche

Der mäanderförmige Baukörper des Erweiterungsbaus des Johannes-Brahms-Gymnasiums, bildet mit dem neuen Haupteingang die neue sichtbare Adresse der Schule. 

Die Formensprache des Neubaus nimmt dabei mit ihren Sichtbetonflächen die Materialität des Bestands auf und interpretiert sie zeitgemäß als einen skulpturalen und identitätsstiftenden Eingang für die Schüler.

Der Hochpunkt der mäandrierenden Fassadenkomposition markiert dabei klar wahrnehmbar den Haupteingang. Durch den Rücksprung der Fassade und das hierdurch herauskragende Dach, entsteht eine dezidierte Zonierung, die Fassade erhält zudem einen guten Schutz vor Witterung und Sonneneinstrahlung. 

Erst von Nahem wird der warme und harmonische Kern des Neubaus mit seinen natürlichen Fassadenmaterialien wahrgenommen. Die Erdgeschosszone öffnet sich dabei mit ihrem warmen Farbton und den bodentiefen Terrassentüren auf einen gepflasterten und baumbestandenen Außenbereich mit integrierten Sitzbänken. Die Schüler können diese Kommunikationszone vor dem Haupteingang zur Aula in den täglichen Ablauf integrieren.

Im Haupteingang wird der Namensgeber der Schule, Johannes Brahms stärker in das Bewusstsein der Schüler verankert werden: so erfährt der Luftraum über dem Haupteingang als Klang- und Lichtraum eine sinnlich wahrnehmbare Gestaltung.

Architekten
Sona Kazemi und Charles de Picciotto

Auftraggeber
SBH | Schulbau Hamburg

Eingeladener Wettbewerb

Visualisierung: @bloomimages

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